Der Mini-Wüstenstaat Katar hat im Rennen um die Ausrichtung der Weltmeisterschaft 2022 wohl schlechte Karten. Der Golfstaat sei einfach zu klein, ließ der FIFA-Offizielle Harold Mayne-Nicholls nach einer dreitägigen Inspektionstour durchblicken.

"Ein ähnlich kompaktes Konzept gab es zuletzt 1930 in Uruguay. Damals hatten wir allerdings nur 13 Teilnehmer, heute sind es 32", sagte der Chilene. Schlechte Noten gab es zudem für die noch fehlenden Unterkünfte und das schlecht ausgebaute Transportsystem.

In dem Emirat, mit knapp 11.500 Quadratkilometern kleiner als Schleswig-Holstein, gibt es dennoch weiter Hoffnung. `Wir glauben fest daran, dass unsere Zeit gekommen ist. Wir möchten der Welt beweisen, dass der Mittlere Osten genau wie Südafrika in der Lage ist, das größte Turnier der Welt auszurichten", sagte Mohammed bin Hammad bin Khalifa Al Thani, Mitglied der königlichen Familie und Chef der Bewerbungskommission. Kommenden Januar findet in Katar die Asien-Meisterschaft statt.

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