Joachim Löw und seine Nationaltrainerkollegen setzen bei ihren Zukunftsplanungen auf die Jugend. "Junge Spieler sind sehr gut, weil sie heutzutage eine gute Ausbildung haben», sagte Löw bei einem Treffen der 53 europäischen Auswahltrainer in Madrid.

"Sie sind starke Charaktere", sagte der 50-Jährige. Bei dem von der Europäischen Fußball-Union UEFA organisierten Meeting in der spanischen Hauptstadt diskutieren die Nationaltrainer noch bis zum 22. September die Auswirkungen der Weltmeisterschaft in Südafrika auf den europäischen Fußball.

Deutschland war mit seinem jüngsten WM-Aufgebot seit 1934 ins Turnier gestartet und hatte nach starken Auftritten den dritten Platz erreicht.

Titelgewinner Spanien wurde von mehreren Trainern als Vorbild gepriesen - besonders wegen der Ausbildung seiner Akteure. Neben Löw hob auch Hollands Trainer Bert van Marwijk die Vorzüge der spanischen Talentförderung hervor. Frankreichs Coach Laurent Blanc stellte das spanische Modell als Muster für den Neuaufbau der in Südafrika desaströs gescheiterten Équipe Tricolore dar.

Momentan hätten es Spieler wie Spaniens Mittelfeld-Asse Xavi oder Final-Siegtorschütze Andres Iniesta in Frankreich schwer, sich im französischen Fußball durchzusetzen, da der Schwerpunkt auf die falschen Fähigkeiten gesetzt würde.

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