Dem Deutschen Fußball-Bund und der Deutschen Fußball Liga droht wegen des Streits um die Regionalliga-Reform auf dem DFB-Bundestag eine Zerreißprobe.

Während sich die DFL für eine Beibehaltung der dreigeteilten Regionalliga ausspricht, diskutiert der Verband nach den Anträgen zweier Landesverbände derzeit zwei Modelle, bei denen die Reserveteams der Profiklubs deutliche Abstriche machen müssten.

Der Antrag des Westfälischen Verbandes befürwortet ein 2+1-Modell (eine Staffel nur mit Reserveteams), Bayern will die Regionalliga als vierte Spielklasse durch acht Oberligen ersetzen.

In der 3. Liga sollen maximal vier Reserveteams, in der vierten Liga je sechs 2. Mannschaften pro Staffel spielen dürfen.

"Ich befürchte, dass, wenn die Amateure ihre Anträge nicht zurückziehen, auf dem Bundestag eine gefährliche Front aufgebaut wird: Amateure gegen Profis", sagte Manager Andreas Rettig vom Zweitligisten FC Augsburg der "Sport Bild".

"Wir haben uns die Meinungsbildung nicht leicht gemacht, aber das Ergebnis ist klar: Der Ligaverband hat sich mit 36:0 Stimmen für die Beibehaltung der dreigeteilten Regionalliga ausgesprochen. Und dafür haben wir zum Teil auch große Zustimmung aus dem Amateurbereich erhalten", sagte Rettig weiter.

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