Im Prozess um den größten Wettskandal im europäischen Fußball hat die Verteidigung das erste Scharmützel gewonnen: Die Verhandlung vor dem Bochumer Landgericht gegen vier mutmaßliche Wettbetrüger wird für knapp zwei Wochen unterbrochen.

Damit gerät der gesamte Zeitplan des bis Ende Oktober terminierten Prozesses in Gefahr, die Untersuchungshaft der vier Angeklagten könnte bei einem weiteren schleppenden Verlauf aufgehoben werden.

"Wir können jetzt in der Sache nicht weitermachen", erklärte der Vorsitzende Richter Carsten Schwadrat am Donnerstag und strich den für Freitag vorgesehenen dritten Verhandlungstag. Erst am 27. Oktober wird der Prozess fortgeführt. Die Verteidiger der Angeklagten Stevan R. und Kristian S. hatten mit einem zweiten Befangenheitsantrag die Verhandlung vorerst gestoppt.

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