Laut einer wissenschaftlichen Studie sollen bei der Weltmeisterschaft 1954 die deutschen WM-Helden leistungssteigernde Mittel eingenommen haben.

Bei nüchterner Betrachtung sprächen die Indizien dafür, dass das Aufputschmittel Pervitin und nicht wie behauptet Vitamin C gespritzt worden sei, hieß es in der wissenschaftlichen Arbeit "Geschichtliche Aspekte in der Präanabolen Phase", die im Rahmen der Studie "Doping in Deutschland" veröffentlicht worden war.

Das leistungs- und aufmerksamkeitssteigernde Pervitin war bereits im zweiten Weltkrieg zur Nutzung bei Heeres- und Luftwaffensoldaten erforscht worden.

Bereits 2004 hatte das ARD-Magazin Report von Vitaminspritzen für die deutschen Spieler berichtet.

Weltmeister Horst Eckel hatte bereits damals alle Gerüchte um leisstungsteigernde Mittel zurückgewiesen.

"Es wurde nur einmal Traubenzucker gespritzt. Ich schwöre: Vor dem Finale haben wir nichts bekommen", sagte Eckel.

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