Manfred Amerell ist in der delikaten Schiedsrichter-Affäre mit seiner Einstweiligen Verfügung gegen DFB-Präsident Theo Zwanziger gescheitert.

Das Landgericht Augsburg kam am Freitag zu dem Urteil, dass Zwanziger zu Recht behaupten dürfe, der ehemalige DFB-Schiedsrichterbeauftragte Amerell habe über Jahre hinweg seine Amtspflichten verletzt. Dies teilte der DFB mit.

Dem Landgericht Augsburg hätten, so der DFB, in dem Verfahren Unterlagen vorgelegen, aus denen sich die Amtspflichtverletzung ableiten ließe.

Dazu zählten unter anderem Auszüge aus einer staatsanwaltschaftlichen Vernehmung Amerells, in deren Verlauf er eingeräumt habe, ein Fehlverhalten eines Schiedsrichters nicht gemeldet zu haben.

Die Richter begründeten ihr Urteil letztlich auch damit, dass Amerell selbst bekundet hatte, die zwingend notwendige Distanz im Verhältnis zu Schiedsrichter Michael Kempter verloren und damit in seiner Funktion im Schiedsrichterwesen versagt zu haben.

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