Die juristischen Scharmützel in der delikaten Schiedsrichter-Affäre um Manfred Amerell und Michael Kempter stehen zu Beginn des kommenden Jahres vor dem Abschluss.

Anfang Februar wird vor dem Landgericht Hechingen der Zivilprozess zwischen dem früheren DFB-Schiedsrichterbeobachter Amerell und dem ehemaligen FIFA-Referee Kempter verhandelt. Amerell verklagt Kempter auf 150.000 Euro Schadenersatz und Schmerzensgeld.

Kempter hatte Amerell zuvor beschuldigt, ihn sexuell belästigt zu haben. Amerell wirft Kempter allerdings vor, falsche Tatsachen über die angeblichen sexuellen Nötigungen zu behaupten.

So bestreitet Amerell unter anderem, Kempter am 31. August 2008 nach dem Spiel Bayern München gegen Hertha BSC Berlin in dessen Hotelzimmer aufgesucht und intim berührt zu haben.

"Ich war überhaupt nicht in dem Hotel! Der von ihm genannte Vorgang in seinem Hotelzimmer hat zwischen ihm und mir nicht stattgefunden", sagte Amerell.

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