DFB-Präsident Theo Zwanziger ist offizieller Kandidat des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) für einen Sitz im Exekutivkomitee des Weltverbandes FIFA.

Auf einer DFB-Präsidiumssitzung am Freitag wurde der 65-jährige Jurist erwartungsgemäß nominiert. Zwanziger will sich am 22. März 2011 auf dem UEFA-Kongress in Paris als europäischer Vertreter in die "Regierung" des Weltfußballs wählen lassen und die Nachfolge von Franz Beckenbauer antreten.

Der "Kaiser" stellt sich nach vierjähriger Amtszeit nicht mehr zur Wahl. Zwanziger ist bereits Mitglied im Exekutivkomitee der Europäischen Fußball-Union. Vor der Sitzung des DFB-Präsidiums in Frankfurt/Main hatte Zwanziger bereits FIFA-Präsident Joseph S. Blatter und UEFA-Präsident Michel Platini seine Kandidatur angekündigt.

"Franz Beckenbauer ist ein weltweit hoch geachteter Repräsentant des deutschen Fußballs, der diese Aufgabe in den vergangenen Jahren hervorragend ausgefüllt hat. Ich bedauere seine Entscheidung, kann sie aber auch nachvollziehen. Erklärtes Ziel für den DFB muss es sein, unsere Interessen auch weiterhin in den entscheidenden Gremien des Weltfußballs zu vertreten. Daher stelle ich mich der Wahl", sagte Zwanziger zu seiner Kandidatur.

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