Die Anti-Korruptions-Organisation Transparency International hat den Weltverband FIFA aufgefordert, die Vergabe der Weltmeisterschaften 2018 und 2022 zu verschieben.

Die für Donnerstag geplante Vergabe dürfe nicht über die Bühne gehen, "bis endgültig Licht in die Vorwürfe gebracht ist, die derzeit in den Zeitungen stehen".

Die Vorwürfe, behauptet die Organisation, hätten "die Entscheidungsprozesse der FIFA so in Misskredit gebracht, dass eine Entscheidung unter den momentanen Umständen die Kontroverse nur weiter anheizen würde".

Am Montag waren drei weitere korruptionsverdächtige Exekutiv-Mitglieder namentlich genannt worden.

Sie sollen in den 90er Jahren von der damaligen FIFA-Hausagentur ISL Zahlungen erhalten haben.

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