Nicolas Leoz, der Korruption verdächtigter Präsident der südamerikanischen Fußball-Konföderation CONMEBOL, hat gelassen auf die Vorwürfe reagiert.

In der neuen BBC-Dokumentation über Bestechlichkeit im Exekutivkomitee des Weltverbandes FIFA würden dieselben Geschichten wie seit zehn Jahren erzählt.

"Das ist nichts Ernsthaftes. Vor zehn Jahren hat die Schweizer Justiz Klarheit geschaffen", sagte der Paraguayer, der in der Exekutive sitzt.

Die Vorwürfe seien nur ein Versuch "bestimmter Personen, vor der Entscheidung am 2. Dezember Druck aufzubauen".

Am Donnerstag werden die WM-Endrunden 2018 und 2022 vergeben.

Leoz ist mit 82 Jahren das älteste Mitglied im FIFA-Exekutivkomitee.

Medienberichten zufolge soll er in den 90er Jahren 814.000 Franken (ca. 624.000 Euro) von der FIFA-Hausagentur ISL erhalten haben.

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