Die FIFA muss wegen ihres gescheiterten Marketingskonzepts einen Millionenverlust hinnehmen. Grund dafür ist die Pleite des Hauptlizenznehmers für FIFA-Fanartikel.

Durch den Konkurs der Global Brands Group (GBG), eines Unternehmens aus Singapur, verliert der Weltverband unter anderem Geld aus den Lizenzeinnahmen der WM in Südafrika.

"Ein beträchtlicher Teil der Lizenzeinnahmen für die Weltmeisterschaft 2010 ist der FIFA nicht bezahlt worden. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass die FIFA noch Geld erhält", erklärte der Weltverband, der mit dem GBG-Insolvenzverwalter in Kontakt steht, in einer Mitteilung.

Über die Höhe des Verlusts wollte die FIFA keine Angaben machen. Laut einem Bericht der Schweizer Handelszeitung soll sich das Minus im zweistelligen Millionenbereich bewegen. Bei der WM 2006 in Deutschland hatte die FIFA 33 Millionen Euro an den Lizenzen verdient.

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