Der englische Schiedsrichter Howard Webb ist nach seinen Einsätzen in den beiden wichtigsten Fußball-Spielen des Jahres 2010 mit dem britischen Ritterorden geehrt worden.

Auf Vorschlag von Premierminister David Cameron erhielt der 39-Jährige die Auszeichnung "Member of the British Empire" (MBE) als niedrigste Stufe des Ordens.

Webb leitete 2010 sowohl das Finale der WM-Endrunde in Südafrika zwischen Spanien und den Niederlanden als auch zuvor schon das Champions-League-Endspiel in Madrid zwischen Inter Mailand und dem deutschen Meister Bayern München.

Für seine Leistung im WM-Finale allerdings erhielt der Polizist weltweit negative Kritiken, nachdem Webb in der Begegnung insgesamt 14 Gelbe Karten zückte und einen Platzverweis verhängte.

Webb war der erste Referee eines WM-Endspiels aus dem Fußball-Mutterland seit dem Einsatz von Jack Taylor im Finale 1974 in München zwischen Deutschland und den Niederlanden.

Ebenfalls die Auszeichnung MBE, die noch nicht die Adelung mit dem Titel "Sir" bedeutet, erhielt der Golf-Star Graeme McDowell.

Der Nordire gewann im Juni 2010 als erster Europäer seit 40 Jahren die US Open und war außerdem der Matchwinner beim Erfolg der Europa-Auswahl im Ryder Cup gegen die USA.

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