DFL-Präsident Reinhard Rauball sieht die Bundesliga weiter im Aufwind.

"Ich denke, wir werden 2012/13 einen Champions-League-Platz dazu bekommen. Wir sind selbstbewusst genug, um danach auch die Spanier anzugreifen, die im nächsten Jahr eines ihrer besten Jahre verlieren werden", sagte Rauball im Interview mit SPORT1.

Aber der 64-Jährige sieht auch noch Luft nach oben: "Wo wir weiterkommen können, ist die Auslandsvermarktung."

Angesprochen auf den Einfluss von Hoffenheim-Mäzen beim Transfer von Luiz Gustavo zum FC Bayern München in Konflikt mit der 50+1-Regel sieht Rauball keine Probleme. "Nach meinem bisherigen Erkenntnisstand liegt kein Verstoß vor, weil Hopp nicht allein entschieden hat, sondern als Gesellschafter mit seinen 49 Prozent, aber in Einklang mit den 51 Prozent, die der "e.V." hat. Entschieden und unterschrieben haben das die beiden Geschäftsführer und das ist formal aus meiner Sicht so in Ordnung."

Hinsichtlich der Kritik an der WM-Vergabe nach Katar wünscht sich Rauball eine bessere Kommunikation zwischen der FIFA und den fünf großen Ligen: "Ich würde es begrüßen, wenn sich die FIFA das nächste Mal mit den fünf großen Ligen in Europa zusammensetzt, bevor sie eine solche aus meiner Sicht falsche Entscheidung trifft."

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