Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier hat dem deutschen Profi-Fußball Hoffnung auf eine kontrollierte Öffnung des Sportwettenmarktes gemacht.

"Wir wollen keinen Wildwuchs. Wenn die Menschen spielen wollen, dann in geordneten Bahnen. Dies könnten wir mit einer kontrollierten Öffnung erreichen. Der Weg ist aber noch weit", sagte der CDU-Politiker auf dem Neujahresempfang der Deutschen Fußball Liga in Frankfurt/Main.

Zurzeit garantiert der Glücksspielstaatsvertrag das staatliche Monopol. Ermutigt durch die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) vom 8. September 2010 sehen sich die privaten Wettanbieter dagegen bestätigt, dass die Einschränkungen auf dem deutschen Wettmarkt nicht mehr der aktuellen Rechtslage entsprechen und das Monopol des Staates überholt ist.

Die Konferenz der Ministerpräsidenten konnte sich allerdings bislang nicht zu einer Öffnung durchringen.

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