Ex-Nationalspieler Oliver Neuville hat die von "Wettpate" Ante Sapina erhobenen Vorwürfe dementiert.

Wie die "Bild" berichtet, hatte Sapina in einer Vernehmung im Rahmen der Ermittlung im Bochumer Wettskandal ausgesagt, durch einen Freund erfahren zu haben, dass Neuville Spielschulden habe.

Sapina zufolge soll der damals für Borussia Mönchengaldbach spielende Neuville bereit gewesen sein, an Spiel-Manipulationen mitzuwirken.

Neuville widersprach dem entschieden. "Das ist absoluter Unsinn. Wer das sagt, den werde ich verklagen. Durch so etwas lasse ich meinen Namen nicht beschmutzen", sagte der 37-Jährige der "Bild".

Und weiter: "Ich habe niemals gezockt, höchstens mal um 50 Euro. Wenn jemand behauptet, ich hätte Spielschulden, ist das gelogen."

Am Mittwoch war Neuville für eine weitergehende Stellungnahme nicht zu erreichen. Offenbar gibt es aber im Zusammenhang mit dem Wettskandal keine Ermittlungen gegen den früheren Nationalspieler.

Ein Sprecher der Bochumer Staatsanwaltschaft wollte den Bericht auf Nachfrage von SPORT1 nicht kommentieren.

Sapina, der bereits im Wett-Skandal um Robert Hoyzer 2005 zu zwei Jahren und elf Monaten Haft verurteilt worden war, ist Hauptangeklagter im Betrugsprozess vor dem Bochumer Landgericht.

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