Der FC Bayern will weiter mit Thomas Kraft zusammenarbeiten. Aber offenbar nicht so, wie es sich der junge Torwart vorstellt.

Laut "Bild" bietet der Rekordmeister dem 22-Jährigen einen Zweijahresvertrag. Darin offenbar enthalten: eine Ausstiegsklausel, falls Kraft im ersten Vertragsjahr nicht genügend Einsätze kommt.

Doch Kraft zögert: Weil er wittert, nur die Absicherung für eine mögliche Verpflichtung von Nationalkeeper Manuel Neuer zu sein?

Erst am Freitag hatte FCB-Trainer Louis van Gaal seine Meinung bezüglich des Schalkers geändert und sagte: "Ich denke, dass Neuer sehr gut passen kann, weil wir zwei Spitzentorhüter brauchen." Und sein Seitenhieb in Richtung Thomas Kraft: "Wenn Kraft das nicht akzeptieren kann, muss er gehen."

Schalke-Trainer Felix Magath hatte allerdings stets betont, Neuer würde bis zu seinem Vertragsende 2012 für die "Königsblauen" auflaufen. Dann könnte er Kraft in München ersetzen.

Doch der aktuelle Stammkeeper der Bayern äußert sich zu derlei Spekulationen nicht vielsagend: "Darüber kann ich mir im Mai auch noch Gedanken machen. Mir ist wichtig, dass ich spiele. Und das soll auch so bleiben."

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