Das Amtsgericht in Kitzingen hat einen Fußballer wegen eines brutalen Fouls in einem Freundschaftsspiel zu 14 Monaten Gefängnis verurteilt.

Die Haftstrafe gegen den 34-Jährigen, der einen am Boden liegenden Gegenspieler vor den Kopf getreten hatte, wurde nicht zur Bewährung ausgesetzt. Das berichtet die "Main-Post" in ihrer Dienstagsausgabe.

Der bis dato nicht vorbestrafte A-Klassen-Spieler, der dem 25 Jahre alten Opfer zudem 2000 Euro Schmerzensgeld zahlen und die Verfahrenskosten tragen muss, kann gegen das Urteil Berufung einlegen.

Der Bayerische Fußballverband (BFV) hatte den Spieler schon vor Monaten für ein Jahr gesperrt.

Der Richter im unterfränkischen Kitzingen sah es als erwiesen an, dass der Täter den nach einem Faustschlag ins Gesicht bewusstlos am Boden liegenden Spieler gegen den Kopf getreten hatte und folgte mit seinem Urteil dem Antrag der Staatsanwaltschaft.

Die Begegnung im Februar 2010 war nach dem Vorfall abgebrochen worden. Das erheblich im Gesicht verletzte Opfer musste ins Krankenhaus eingeliefert werden und hatte über Monate mit den Folgen zu kämpfen.

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