DFB-Präsident Theo Zwanziger wird zum "Außenminister" des deutschen Fußballs: Wenn Zwanziger am Samstag nach Paris reist, hat er die Wahl ins Exekutivkomitee des Weltverbandes FIFA als Nachfolger von "Kaiser" Franz Beckenbauer bereits in der Tasche.

Der 65 Jahre alte Jurist aus Altendiez ist der einzige europäische Kandidat für den Posten und kann damit zum feierlichen Abschluss des UEFA-Kongresses am Dienstag per Akklamation gewählt werden.

"Es ist sicher auch ein Ergebnis der WM 2006, dass der DFB in Europa und darüber hinaus sehr viel Anerkennung genießt. Wir als DFB wollen der FIFA etwas von dem zurückgeben, was sie uns mit der WM 2006 und der Frauen-WM 2011 geschenkt hat", sagte Zwanziger.

Der DFB-Boss reist bereits am Wochenende nach Paris, da am Sonntag und Montag Sitzungen der UEFA-Exekutive auf dem Programm stehen, der Zwanziger seit 2008 ebenfalls angehört.

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