Der Ligaverband und die Deutsche Fußball Liga (DFL) wollen künftig die Zusammenarbeit zwischen den Bundesliga-Leistungszentren und den Schulen weiter verbessern.

"Jetzt müssen wir den nächsten Schritt machen. Wir sind aufgerufen, uns Gedanken zu machen, was wir tun können. Wir brauchen eine engere und bessere Verzahnung zwischen Fußball und Schule. Da sind andere Nationen dabei, uns zu überholen", sagte Andreas Rettig, Vorsitzender der Kommission Leistungszentren, anlässlich des 10. Jubiläums der Einrichtungen am Dienstag in Mönchengladbach.

Es habe bereits erste Gespräche mit der Politik sowie ein Schreiben an Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) gegeben, so Rettig: "Wir müssen am Ball bleiben und die Strukturen weiter auf Herausforderungen der Zukunft ausrichten."

Zum Jubiläum der Leistungszentren haben Ligaverband und DFL ein positives Fazit gezogen. "Die Entwicklung ist eine Erfolgsstory, auf die Klubs, Ligaverband und DFL gemeinsam stolz sein können. Die vor zehn Jahren begonnene konsequente Nachwuchsarbeit zahlt sich immer mehr aus. Man hat erkannt, wie wichtig es ist, auf den Nachwuchs zu setzen und die besten Talente zu finden und zu fördern", sagte Liga-Präsident Reinhard Rauball.

Insgesamt wurde seitens der Vereine seit 2001 eine halbe Milliarde Euro (exakt 522 Millionen Euro) in die mittlerweile 42 Leistungszentren investiert. In dieser Saison kommen noch einmal rund 90 Millionen Euro dazu.

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