Der Deutsche Fußball-Bund wird in den kommenden zweieinhalb Jahren zwei Millionen Euro in nachhaltige Projekte investieren. Diesen Entschluss wird das DFB-Präsidium auf Vorschlag von Präsident Theo Zwanziger bei seiner Sitzung am kommenden Freitag fassen.

Damit will der DFB bis zum nächsten Bundestag im Oktober 2013 in Nürnberg die Arbeit seiner Nachhaltigkeitskommission, die am Dienstag und Mittwoch in der Verbandszentrale in Frankfurt/Main ihre zweite Sitzung abgehalten hat, entscheidend voranbringen.

Das Geld soll in verschiedene Projekte in den Bereichen Umweltschutz, Integration, Anti-Korruption, Bildung und Soziales fließen. In all diesen Bereichen möchte der DFB in den kommenden Jahren jeweils an drei Schwerpunkten arbeiten.

Konkrete Ziele hat die Nachhaltigkeitskommission unter anderem bei der Korruptions-Bekämpfung ins Auge gefasst. So erwägt der DFB im Kampf gegen Wettmanipulationen die Einsetzung eines Ombudsmannes.

Zudem soll die Kooperation zwischen den Staatsanwaltschaften und dem Verband verbessert werden. Präventivmaßnahmen gegen Spielsucht sollen gestartet sowie die rechtliche Unsicherheit im Zusammenhang von Hospitality (Gastlichkeit) und Korruption beseitigt werden.

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