Im Prozess um den größten Wettskandal der europäischen Fußball-Geschichte sollen am 19. Mai gegen Ante Sapina und zwei weitere Angeklagte vor dem Bochumer Landgericht die Urteile gefällt werden.

Dies kündigte der Vorsitzende Richter der 12. Strafkammer, Wolfgang Mittrup, am Ende des zehnten Verhandlungstages an.

Den beiden mutmaßlichen Drahtziehern Sapina und Marijo C. droht wegen der Verschiebung von annähernd 50 Spielen eine mehrjährige Haftstrafe, die Staatsanwaltschaft rechnete zuletzt mit mehr als sechs Jahren.

Damit Donnerstag in einer Woche plädiert und geurteilt werden kann, sollen die Verfahren von Sapina, Marijo C. und des Mitangeklagten Dragan M. am elften Verhandlungstag am kommenden Montag abgetrennt werden.

Das laufende Verfahren gegen die mutmaßlichen Drahtzieher ist das zweite zum Wettskandal vor dem Bochumer Landgericht. Am 14. April hatte die 13. Strafkammer gegen drei Mittäter Haftstrafen zwischen drei Jahren und drei Jahren und elf Monaten verhängt.

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