Der Traditionsklub Sachsen Leipzig ist endgültig am Ende. Wie der Verein auf seiner Homepage mitteilte, wird der Spielbetrieb beim aktuellen Oberligisten nach dem Saisonende zum 30. Juni eingestellt.

Der zweimalige DDR-Meister (1951 und 1964) soll in einem Verfahren abgewickelt und aus dem Vereinsregister gestrichen werden. "Keine Bank der Welt würde dem Verein Geld geben", sagte Insolvenzverwalter Heiko Kratz dem "MDR".

Zum Verhängnis wurde dem Klub aus der Messestadt, das in der laufenden Spielzeit zum einen Sponsorengelder und Zuschauereinnahmen fehlen würden, zum anderen etwa die Hälfte aller Vereinsmitglieder ihren Beitrag nicht gezahlt hätten.

Um den Verein zu sanieren, wäre ein Etat von geschätzten 1,5 bis zwei Millionen Euro nötig. Ziel sei es jetzt, die Mannschaften aus dem Spielbetrieb bei anderen Leipziger Vereinen anzugliedern.

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