Eine Woche vor der Kampfabstimmung um das Präsidentenamt gegen Amtsinhaber Joseph S. Blatter hat die FIFA-Ethikkommission ein Ermittlungsverfahren gegen Herausforderer Mohamed Bin Hammam und Exekutivmitglied Jack Warner eingeleitet.

Zudem wird gegen zwei weitere Funktionäre aus der Karibik ermittelt.

Hintergrund sind Bestechungsvorwürfe im Zusammenhang mit der doppelten Vergabe der Weltmeisterschaften 2018 und 2022.

Nach Angaben der Ethikkommission wurde das Ermittlungsverfahren nach einem Hinweis von Exekutivkomitee-Mitglied Chuck Blazer (USA) eröffnet.

Bis 27. Mai sollen Bin Hammam, Warner sowie die beiden Funktionäre Debbie Minguell und Jason Sylvester Stellung zu den Vorwürfen beziehen.

Am 29. Mai müssen sich die Beschuldigten dann vor Ethikkommission in Zürich verantworten.

Nach Angaben der Kommission besteht der Verdacht, dass Bin Hammam und Co. den Ethik-Code des Fußball-Weltverbandes möglicherweise verletzt haben.

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