Der im Insolvenzverfahren befindliche Traditionsklub Sachsen Leipzig wird seine Oberliga-Spielrechte nicht an den Lokalrivalen RB Leipzig abgeben.

Nach "konstruktiven Gesprächen" hat sich der ambitionierte Regionalligist gegen eine Übernahme entschieden. Das teilte der Verein am Freitag dem Insolvenzverwalter Heiko Kratz mit.

"Die Verantwortlichen von RB Leipzig haben nach reiflicher Überlegung die strategische Entscheidung gefällt, die eigene, derzeit in der Bezirksliga als U23 eingeordnete 2. Mannschaft kontinuierlich weiter aufzubauen", hieß es in einer Stellungnahme.

Der Spielbetrieb bei Sachsen Leipzig wird zum 30. Juni eingestellt. Der zweimalige DDR-Meister (1951 und 1964) soll in einem Verfahren abgewickelt und aus dem Vereinsregister gestrichen werden.

Zum Verhängnis wurde dem Klub aus der Messestadt, dass in der laufenden Spielzeit Sponsorengelder sowie Zuschauereinnahmen fehlten, sowie die Hälfte aller Vereinsmitglieder ihren Beitrag nicht gezahlt hatten.

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