Das FIFA-Exekutivkomitee hat die Suspendierung der Verbände von Bosnien-Herzegowina (FFBH) und Brunei Darussalam (NFABD, früher BAFA) aufgehoben.

Das gab der Fußball-Weltverband am Montag in Zürich bekannt.

Der Beschluss erfolgte, nachdem beide Verbände die vom FIFA-Dringlichkeitskomitee gestellten Bedingungen erfüllt und Satzungen gemäß der FIFA-Statuten verabschiedet hatten.

Die FIFA und die Europäische Fußball-Union (UEFA) hatten Bosnien-Herzegowina am 1. April suspendiert und mit sofortiger Wirkung von allen internationalen Wettbewerben ausgeschlossen.

Das Land hätte bis zum 31. März Statuten verabschieden müssen, die den Vorgaben von FIFA und UEFA entsprechen. Bei der FFBH-Generalversammlung vom 29. März hatten die überarbeiteten Statuten die erforderliche Stimmenmehrheit verfehlt.

Der Verband Bruneis war bereits 2009 suspendiert worden, nachdem sich die Landesregierung entgegen der FIFA-Statuten in die Verbandsangelegenheiten eingemischt hatte.

Zudem wurde in Zürich bekannt gegeben, dass die Klub-WM (8. bis 18. Dezember) dieses Jahres trotz der Naturkatastrophen und der austretenden Radioaktivität rund um das zerstörte Atomkraftwerk Fukushima auf jeden Fall in Japan ausgetragen wird.

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