FIFA-Präsident Joseph S. Blatter sieht den Fußball-Weltverband wegen der anhaltenden Korruptionsvorwürfe "in seinen Grundfesten erschüttert".

"Wir leben in einer gestörten Welt. Es herrschen leider kein Respekt und auch kein Fair Play mehr. Die berühmte FIFA-Pyramide schwankt, sie ist in ihren Grundfesten erschüttert. Es ist Gefahr im Verzug", sagte der 75-jährige bei der Eröffnung des 61. FIFA-Kongresses in Zürich.

Aufgrund der aktuellen Begebenheiten weltweit hält Blatter die Angriffe auf seine Person anscheinend schon für normal.

"Wenn jetzt sogar schon die Natur eine Revolte anstrengt, dann ist es auch normal, dass die Menschen eine Revolte anstrengen. Die Welt durchlebt unruhige Zeiten. Aber ich bin weiter überzeugt, dass der Fußball eine verbindende Rolle spielen kann", sagte der Schweizer.

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