Der Wiederwahl von Amtsinhaber Joseph S. Blatter zum FIFA-Präsidenten steht nichts mehr im Wege.

Die 208 Delegierten lehnten auf dem 61. Kongress des Weltverbandes in Zürich am Mittwoch einen Antrag des englischen Verbandes FA auf eine Verlegung der Wahl mit 172:17 Stimmen deutlich ab. Zuvor hatte FA-Boss David Bernstein einmal mehr die Verlegung der Wahl gefordert.

"Einige wollten mich überreden, hier zu schweigen. Aber wir werden universell kritisiert, von Regierungen, Sponsoren, Medien und der breiten Öffentlichkeit. Die Wahl ist ein Rennen mit einem Pferd. Ich fordere aber eine offene und faire Wahl mit einem Konkurrenten. Denn dann wird der gewählte Präsident auch die notwendige Glaubwürdigkeit haben, um die Probleme zu lösen", sagte Bernstein, der sich als einziger Redner gegen Blatter auflehnte.

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