Germania Windeck, sportlicher Aufsteiger in die Regionalliga West und zum dritten Mal in Folge Teilnehmer am DFB-Pokal, verzichtet auf einen Start in der 4. Liga und wird sich zur kommenden Saison sogar aus der NRW-Liga (5. Liga) zurückziehen. Das bestätigte Norbert Fröhlich, Abteilungsleiter Fußball bei der Germania, dem "WDR"-Videotext.

Als Nachrücker darf nun der frühere Bundesligist Fortuna Köln in die Regionalliga aufsteigen. Die offizielle Bestätigung durch den Deutschen Fußball-Bund wird bis zum 15. Juni erwartet.

Entscheidend für den Windecker Rückzug sind wirtschaftliche Gründe. Mäzen Franz Josef Wernze hatte angekündigt, sich mit seinem finanziellen Engagement künftig auf den Fusions-Club Viktoria Köln, Aufsteiger in die NRW-Liga, konzentrieren zu wollen. Trainer Heiko Scholz und zahlreiche Spieler sind bereits von der Germania zur Viktoria gewechselt.

Fortuna Köln hatte in der abgelaufenen Saison hinter Meister Rot-Weiss Essen und Germania Windeck Rang drei in der NRW-Liga belegt und rückt nun auf den zweiten Aufstiegsplatz vor.

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