Die harsche Kritik von FC-Bayern-Präsident Uli Hoeneß am DFB, die erneute Kandidatur von FIFA-Boss Joseph Blatter unterstützt zu haben, lässt Theo Zwanziger nicht auf sich sitzen.

In Richtung Hoeneß sagte der DFB-Präsident in der "Bild": "Personen, die ständig sehr polemisch ihre Meinung in der Öffentlichkeit äußern, aber sich gleichzeitig scheuen, selbst Verantwortung außerhalb ihres Vereins zu übernehmen, helfen dem Fußball nicht weiter", sagte Zwanziger und weiter:

"Aber es ist natürlich einfacher, daneben zustehen und draufzuhauen. Ich muss sagen, dass sich beispielsweise auch Karl-Heinz Rummenigge sehr viel angemessener und sachlicher verhält."

Hoeneß hatte tags zuvor in der "Sport-Bild" gesagt: "Herr Zwanziger ließ keinen Zweifel daran, dass man Blatter wählen wird. Ganz nach dem Motto: Augen zu und durch. Ich bin enttäuscht, dass der DFB vor diesen unseriösen Machenschaften die Augen verschließt und nicht gegen Blatter Druck macht. Wegschauen heißt auch akzeptieren. Wer das tut, ist mitschuldig."

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