Im Zuge des FIFA-Bestechungsskandal hat ein Funktionär zugegeben, Geld erhalten zu haben.

Louis Giskus, Verbandschef von Surinam, gibt an, er habe in einem Hotel in Port-of-Spain nach der Wahlkampfrede des damaligen Präsidentschaftskandidaten Mohamed bin Hammam 40.000 Dollar in einem Briefumschlag erhalten.

Ihm bekannte karibische Funktionäre hätten ihm einen Briefumschlag mit vier Stapeln von 100-Dollar-Scheinen übergeben.

Giskus: "Als ich das Geld sah, habe ich gefragt, wofür es sei. Sie konnten es mit nicht erklären."

Giskus gibt weiter an, keinen Verdacht geschöpft zu haben, da FIFA-Funktionäre bei solchen Anlässen häufiger beschenkt würden.

Er habe das Geldgeschenk der FIFA-Ethikkommission gemeldet, nachdem diese bin Hammam und FIFA-Vize Jack Warner wegen Korruptionsverdacht suspendiert hatte.

Der Ruf von Surinam sei "mehr als 40.000 Dollar wert".

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