Der suspendierte FIFA-Funktionär Mohamed Bin Hammam soll im Wahlkampf um das Präsidentenamt des Weltverbandes versucht haben diverse Funktionäre zu bestechen.

Zu diesem Ergebnis kommt ein Bericht der FIFA-Ethikkommission, der der britischen "Press Association" vorliegen soll. Demnach seien die Beweise gegenüber Hammam und seinem Komplizen, dem ehemaligen FIFA-Vizepräsidenten Jack Warner, eindeutig.

Bin Hammam wird vorgeworfen 25 Funktionäre mit 40.000 Dollar Schmiergeldern bestochen zu haben. Der Verband von Puerto Rico hatte bestätigt, Geld erhalten zu haben.

"Ich kann nur sagen, dass ich alle Vorwürfe bestreite und dabei bleibe, dass ich während des Kongress in Trinidad nichts Falsches getan habe", so Bin Hammam in einer ersten Stellungnahme.

Die Ethikkommission der FIFA hatte Bin Hammam und Warner, Präsident der CONCACAF-Konföderation (Nord- und Mittelamerika und Karibik), wegen der Verstöße gegen den FIFA-Ethikcode suspendiert.

Warner war am vergangenen Montag von seinen Ämtern im Weltverband zurückgetreten. Daraufhin hatte die FIFA bekannt gegeben, dass durch den Rücktritt alle von der Ethikkommission zuletzt gegen Warner eingeleiteten Verfahren geschlossen werden und somit die Unschuldsvermutung bestehen bleibt.

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