Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) steht weiterhin auf einer soliden wirtschaftlichen Basis.

Dies geht aus dem Prüfungsbericht der Revisionsstelle für das Geschäftsjahr 2010 hervor, der dem DFB-Präsidium vorgelegt wurde.

Demnach erwirtschaftete der Verband im vergangenen Haushaltsjahr nach Abzug zahlreicher Rückstellungen und der planmäßigen Inanspruchnahme der Haushaltsrückstellung 2009/2010 einen Überschuss in Höhe von 1,209 Millionen Euro.

Diese Summe könnte sich auf rund fünf Millionen Euro erhöhen, wenn die am Sonntag beginnende Frauen-WM in Deutschland wie erwartet eine schwarze Null schreibt und die finanziellen Vorleistungen zurückgeführt werden können.

Sobald die wirtschaftlichen Zahlen der Frauen-WM feststehen und bekanntgegeben werden können, wird Schatzmeister Horst R. Schmidt auf einer Bilanzpressekonferenz die aktuelle Finanzsituation des DFB detailliert darlegen.

Herbert Rösch, der Vorsitzende der Revisionsstelle, sagte: "Es ist ein sehr gutes Ergebnis. Diese Bilanz ist das Resultat professioneller Arbeit der DFB-Zentralverwaltung in allen Bereichen. Gerne stellen wir daher fest, dass der DFB weiterhin über eine außerordentlich gute Eigenkapitalausstattung verfügt und für die Zukunft gut vorgesorgt hat. Der Verband kann seine Aufgaben in allen Bereichen durch die erzielten Einnahmen angemessen finanzieren."

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