Die FIFA hat offenbar ein Ausbildungszentrum für Wettmanipulateure in Malaysia lahmgelegt.

Am 8. Juni wurde nach Informationen des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" ein 51-Jähriger Mann aus Malaysia verhaftet. "Er brachte etlichen Personen professionell bei, wie und wo sie ansetzen müssen, um ein gewünschtes Spielergebnis zu erzielen", sagte FIFA-Sicherheits-Chef Chris Eaton.

Es wurde dabei offenbar die genaue Vorgehensweise einstudiert, um Fußballspiele zu manipulieren, um das gewünschte Resultat zu erzielen.

Er ließ angeblich Vereine und Verbände von angeblichen Vermarktungsfirmen ansprechen, die anboten, Trainingslager oder Freundschaftsspiele zu organisieren.

So hatten es die Manipulateure leicht, bestochene Gegner und Schiedsrichter auflaufen zu lassen.

Im Februar organisierte die Firma "Football for u" zwei Länderspiele in der Türkei, zwischen Estland und Bulgarien sowie Bolivien und Lettland. Beide Spiele stehen unter Verdacht, manipuliert worden zu sein.

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