Dietmar Hopp hat sich der Kritik an der WM-Vergabe für 2022 an Katar und an FIFA-Präsident Sepp Blatter angeschlossen. Im "AUDI Star Talk" (Fr., ab 22.30 Uhr im TV auf SPORT1) bekräftigte Hopp seine Hoffnung, dass der DFB auf Veränderungen beim Weltverband hinwirken wird.

"Ich wünsche mir auch, dass da (bei der FIFA, Anm.d.Red.) aufgeräumt wird. Eine Weltmeisterschaft nach Katar zu vergeben, das ist eine sehr grenzwertige Geschichte. Ich habe ganz großeHoffnungen, dass Theo Zwanziger, der zwar jetzt für Sepp Blatter gestimmt hat, seine Spuren hinterlassen wird - und zwar positive Spuren", sagte Hopp. Sollte dies geschehen, werde sich das "Problem (Blatter, Anm.d.Red.) nicht dramatisch schnell, aber nachhaltig lösen lassen."

Gut einen Monat vor Beginn der neuen Bundesliga-Saison sieht der Mäzen der TSG 1899 Hoffenheim den FC Bayern München als klaren Favoriten auf den Gewinn der deutschen Meisterschaft, eine erneute Meister-Saison von Borrusia Dortmund hält Hopp für unwahrscheinlich: "Das werden sie nicht mehr schaffen.Ich glaube und sage das ganz offen, dass der FC Bayern München Deutscher Meister wird!"

Sein eigener Klub strebe einen einstelligen Tabellenplatz an. Wichtig sei, dass das Team auch mit Eigengewächsen und nicht mit teuren Zukäufen auflaufe. "Die Fans identifizieren sich dann nämlich noch mehr mit der Mannschaft", erklärte Hopp.

Einen Angriff auf die Spitze der Liga hat Hopp nicht geplant: "Wir können und werden nicht mit den großen Teams in der Bundesliga konkurrieren. Wir wollen aus unserer eigenen Schmiede möglichst viele Spieler in das Bundesliga-Team bringen."

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