Spitzenfunktionär Mohamed Bin Hammam droht am Samstag eine lebenslange Sperre durch die Ethikkommission des Weltverbandes FIFA, doch der Katarer glaubt an einen "Sieg der Gerechtigkeit" und plant deshalb auch den Gang vor den Internationalen Sportgerichtshof CAS.

"Die Vorwürfe und Beweise gegen mich sind schwach und ohne jegliche Substanz. Die Vorwürfe sind vor keinem Gericht der Welt zu halten. Aber ich bin mir sicher, dass am Ende die Gerechtigkeit siegen wird, wenn es einen fairen Prozess vor dem CAS oder einem anderen ordentlichen Gericht gibt", schrieb Bin Hammam vor Beginn der Anhörung in Zürich.

Bin Hammam fürchtet, dass das Urteil der FIFA-Ethikkommission bereits vor der offiziellen Verkündung feststeht.

"Die FIFA hat ihre Entscheidungen bereits vor Wochen gefällt. Nach dem, was vonseiten der FIFA seit meiner Suspendierung alles zu vernehmen war, scheint es für sie nun unmöglich zu sein, ihre Fehler einzugestehen. Deshalb rechne ich fest mit einer Verurteilung", sagte Bin Hammam.

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