Peter Pacult hat Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke vom Deutschen Meister Borussia Dortmund scharf kritisiert.

"Herr Watzke wusste vor ein paar Jahren nicht, wie er die Miete bezahlen soll. Zuvor war der BVB der Krösus", sagte der Trainer von RB Leipzig im Gespräch mit der Zeitung "Die Welt": "Die haben mit Gehältern um sich gehauen, da konnte nicht einmal Bayern München mithalten."

Watzke hatte sich immer wieder kritisch zu Klubs wie RB Leipzig, der komplett vom österreichischen Getränkehersteller Red Bull finanziert wird, geäußert.

Kurz nach deren Start 2009 in Liga fünf hatte Dortmunds Geschäftsführer gesagt: "Wollen wir wirklich auf einer Meisterfeier Red Bull Soundso feiern? Ich glaube nicht, dass der deutsche Fußball schon dermaßen amerikanisiert ist."

RB Leipzig bestreitet am Freitag gegen den VfL Wolfsburg sein erstes DFB-Pokalspiel. "Es ist eine schöne Herausforderung, gegen den Meister von 2009 zu spielen", sagte der 51-jährige Österreicher Pacult, "und es ist sehr wichtig für das Projekt Red Bull Leipzig, endlich bundesweit in den Fokus zu kommen."

Im Moment spielt RB Leipzig noch in der Regionalliga Nord. "Die Liga ist nicht einfach. Du bist immer das Feindbild. So wie Bayern München", sagte Pacult.

Dass die Ambitionen von Red Bull deutlich höher sind, machte Pacult auch deutlich: Im Osten Deutschlands sei ein Riesenpotenzial, "den Fußball wieder in den nationalen und internationalen Fokus zu bringen".

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