Oberligist LFC Berlin hat trotz der in dieser Woche geäußerten Sicherheitsbedenken seine Mitglieder zum Besuch des ersten Saisonspiels gegen den BFC Dynamo aufgerufen.

Nach den Krawallen am Rande des Spiels der ersten DFB-Pokal-Runde zwischen dem BFC und dem Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern hatte der Verein sogar eine Absage in Erwägung gezogen, sich aber am Mittwoch für eine Austragung entschieden.

"Kein Zuschauer braucht am Sonntag Angst vor gewaltbereiten Dynamo-Fans zu haben! Der Fanbereich des BFC Dynamo ist abgetrennt, wir haben erhöhte Sicherheitsvorkehrungen getroffen. Außerdem kam es in Oberligaspielen in der letzten Saison nie zu ernsthaften Auseinandersetzungen", hieß es in einer Mitteilung: "Wir müssen das Spiel zu einer Demonstration des gewaltfreien Fußballs machen und zeigen, dass wir - die friedfertigen und sportbegeisterten Menschen - in der Mehrheit sind."

Am vergangenen Samstag hatten rund 300 Hooligans des BFC nach Spielschluss den Gästeblock gestürmt und teilweise mit Stangen auf Lauterer Fans eingeprügelt.

Am Ende waren 18 Polizisten verletzt, zwei von ihnen wurden im Krankenhaus behandelt. 27 Krawallmacher wurden vorläufig festgenommen.

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