Wegen der jüngsten Skandale fürchtet UEFA-Präsident Michel Platini um die Zukunft des Fußballs.

"Ich sehe zahlreiche Alarmlampen aufleuchten", sagte der Franzose am Freitag vor der Auslosung der Europa-League-Gruppenphase in Monte Carlo.

"Vielleicht bin ich ein Schwarzmaler", sagte er, aber der Fußball sehe sich großen Problemen wie Spielabsprachen, Korruption, illegalen Wetten, Gewalt auf dem Spielfeld, Rassismus und Hooligans ausgesetzt.

Gleichzeitig wies er auf die Notwendigkeit des Financial Fairplay hin.

Platini sagte, er zweifle zwar nicht daran, dass der Sport stets von Millionen geliebt werde, mache sich aber ernsthafte Sorgen um die Überlebensfähigkeit der Klubs. Die Regeln des Financial Fairplay stufte der Europameister von 1984 daher als unverzichtbar ein, um sich eines gewissen Maßes an Rechenschaftlichkeit der führenden Klubs zu versichern. "Es gibt keine Alternative", entgegnete Platini den Kritikern dieser Maßnahme. Die Vereine müssten im Rahmen ihrer Möglichkeiten leben.

Die Streiks in Spanien und Italien sind für den früheren Weltklassespieler symptomatisch für die Probleme im Fußball.

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