Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser vom Vizemeister Bayer Leverkusen hat die TV-Expertenrolle von Verantwortlichen des DFB wie Sportdirektor Matthias Sammer scharf kritisiert.

"Der DFB sollte sich einmal generell Gedanken darüber machen, in welche Rolle die Angestellten des weltweit größten Sportverbandes so alles schlüpfen dürfen und sollten", sagte Holzhäuser.

Insbesondere das Auftreten von Sammer und U17-DFB-Trainer Steffen Freund als Experten des Pay-TV-Senders "Sky" stieß Holzhäuser auf. "Die Art, wie zum Beispiel Matthias Sammer die Leistung des Schiedsrichters oder dessen Nicht-Leistung in Valencia beiseite schlug und einem Rumpelstilzchen ähnelnd vor der Kamera die Leistung unserer Mannschaft niedermachte, ist schon grenzwertig. Hätte sich Rudi Völler so vor irgendeiner Kamera echauffiert, hätte er sicher einmal mehr die Willkür der Sport-Gerichtsbarkeit teuer zu spüren bekommen", sagte Holzhäuser.

Offene Kritik an Bundesligatrainern stünde hauptamtlichen Auswahltrainern nicht zu. Das sei überflüssig.

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