Die deutschen Fußballvereine müssen sich auch in näherer Zukunft nicht an den Kosten für Polizeieinsätze rund um ihre Heimspiele beteiligen.

Das haben die Spitzen des Deutschen Fußball-Bundes, der Deutschen Fußball Liga und den Bundesinnenministeriums im Rahmen des großen Sicherheitsgipfels am Montag in Berlin beschlossen.

"Eine Kostenerstattung der Polizeieinsätze ist derzeit nicht angedacht, es ist kein Thema", sagte Ligapräsident Reinhard Rauball: "Ich sage es offen und ehrlich: Wir würden uns auch mit rechtlichen Mitteln dagegen wehren und notfalls bis zum Bundesverfassungsgericht gehen."

Vor dem Hintergrund einer Zunahme der Gewalt rund um die Spiele im Profi- und Amateurbereich und damit verbunden einem hohen Aufkommen an Einsatzkräften der Polizei in den letzten Wochen wurde eine anteilige Kostenübernahme immer wieder diskutiert.

Ob das Thema künftig wieder auf die Agenda kommt, ließ Rauball offen.

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