Die polizeilichen Ermittlungen im Fall des Selbstmordversuchs von Schiedsrichter Babak Rafati stehen kurz vor dem Ende. "Wir haben mehrere Hinweise auf einen Suizidversuch. Fremdverschulden kann nach wie vor ausgeschlossen werden", sagte der Kölner Polizeisprecher Andre Faßbender am Montagmittag.

"Da es sich um keinen strafrechtlichen Aspekt handelt, ist der Fall aus polizeilicher Sicht erledigt. Es ist nun eine Angelegenheit der Mediziner."

Die Notizzettel, die am Samstag nach Rafatis Verzweiflungstat im Hotelzimmer des Unparteiischen in Köln gefunden worden waren, sollten am Montag noch einmal abschließend von Polizeibeamten untersucht werden.

"Nur wenn sich daraus Hinweise ergeben, dass Fremdpersonen an dem Vorfall beteiligt gewesen sein könnten, kommen wir wieder ins Spiel", sagte Faßbender.

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel