Rainer Bonhof hofft, im März seine Mission auf Nias zu einem guten Ende zu bringen.

Die 120 mal 40 km große indonesische Insel im Indischen Ozean wurde vor 4 Jahren vom Tsunami überrollt und nur 3 Monate später von einem Erdbeben erschüttert. Zuständig für die Region ist die Hilfsorganisation "HELP", für die ein Freund des Weltmeisters von 1974 arbeitet, der um Hilfe bat.

Und Bonhof half: Unter Freunden sammelte er 30.000 Euro, mit denen er drei Bolzplätze mit angschlossenen Reisküchen baute und für reines Trinkwasser sorgte.

Nur ein Tropfen auf den heißen Stein? "Wenn der Tropfen auf dem heißen Stein zerplatzt, freuen sich wenigstens ein paar Menschen mehr über den warmen Regen", so Bonhof, der überlegt, "in Zukunft jährlich ein Golf-Turnier zu veranstalten und von den Einnahmen weitere Bolzplätze bauen zu lassen. Pure Überlebenshilfe ist eines. Kleine Fluchten aus dem Alltag durch Fußball zu ermöglichen, etwas anderes."

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