Liga-Präsident Reinhard Rauball hat im Kampf gegen die Gewalt im Fußball die gesamte Gesellschaft zur Zusammenarbeit aufgefordert.

"Der Fußball allein kann nicht der Reparaturbetrieb für gesellschaftliche Fehlentwicklungen sein. Ich mahne daher einen Schulterschluss von Sport, Politik, Justiz und Kirche mit DFB und Liga an. Von keiner der Institutionen ist das Problem allein lösbar", sagte der Präsident von Borussia Dortmund der "Welt".

Die Ausschreitungen an sich sieht Rauball zudem keinesfalls auf den Sport begrenzt: "Es gibt in Deutschland und Europa ein Gewaltproblem, da braucht man sich nur die Ausschreitungen in Paris oder London anzuschauen. Aber man muss auch an die brennenden Autos in Berlin, Hamburg oder Köln denken. Der Fußball bietet solchen Tätern leider eine perfekte Bühne, das können wir nicht ändern, da werden wir missbraucht."

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