Der neue Sportdirektor Ralf Rangnick will mit dem Regionalligisten RB Leipzig den lang ersehnten Sprung in den Profifußball schaffen. "Ab heute beginnt eine neue Zeitrechnung", sagte der ehemalige Bundesligacoach am Mittwoch bei der Vorstellung des neuen Trainers Alexander Zorniger.

"Wir haben mit der Vergangenheit abgeschlossen. Wir wissen, dass es uns mit dem Etat eines guten Zweitligisten in der letzten Saison nicht gelungen ist, in die 3. Liga aufzusteigen", betonte der 54-Jährige. Und Zorniger, der zuletzt beim Viertligisten SG Sonnenhof Großaspach tätig war, ergänzte: "Wir wollen eine Liga höher." Zudem stellte der Verein auch den deutschen Stabhochsprung-Rekordhalter Tim Lobinger als neuen Konditionstrainer vor.

Spekulationen österreichischer Medien über eine eventuelle Verpflichtung des ehemaligen Nationalmannschaftskapitäns Michael Ballack für einen der beiden europäischen Vereine des Energydrink-Konzerns erteilte Rangnick eine deutliche Absage. "Ich kann versichern, dass wir Ballack weder für Leipzig noch für Salzburg verpflichten werden", sagte er.

Ende Juni hatte Rangnick nach neun Monaten Pause wegen eines Burn-Out-Syndroms den Sportdirektor-Posten beim österreichischen Meister Red Bull Salzburg angetreten und ist in dieser Funktion auch für das Viertliga-Team in Leipzig zuständig.

Am Dienstag hatten die Leipziger die Trennung von Zornigers Vorgänger Peter Pacult bekannt gegeben. Der Österreicher hatte in der abgelaufenen Saison mit Platz drei den Sprung in den Profifußball verpasst, im Jahr zuvor war die Zusammenarbeit mit Tomas Oral nach dem missglückten Aufstieg beendet worden.

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