Der ehemalige Bundesliga-Coach Markus Babbel plant eine baldige Rückkehr auf die Trainerbank.

"Ich bin wieder da. Ich spüre, dass ich wieder richtig heiß bin und brenne. Mal sehen, wo die Reise hingeht. Am liebsten wären mir die Bundesliga oder England", sagte der 40-Jährige der "Bild am Sonntag".

Er werde allerdings weder Assistent von Pep Guardiola bei Rekordmeister Bayern München noch Chefcoach bei Schalke 04, betonte Babbel.

Am nötigen Selbstvertrauen für eine neue Herausforderung mangelt es Babbel offenbar aber nicht: "Ich traue mir alles zu, brauche mich vor niemandem zu verstecken. Ich habe Stuttgart in die Champions League geführt, bin mit Hertha als Zweitliga-Meister aufgestiegen. In Hoffenheim bin ich jetzt gescheitert, aber ohne überheblich zu sein, weiß ich genau, was ich kann. Hoffenheim und ich - das passte einfach nicht."

Die angeblich in der Bundesliga kursierenden Gerüchte, Babbel würde seit seinem Aus in Hoffenheim an Burn-out leiden, wies der frühere Nationalspieler vehement zurück: "Ich weiß nicht, wer so etwas verbreitet. Das ist unverschämt, besonders wenn man die Historie kennt, dass sich mein Bruder früher mit Depressionen das Leben genommen hat. Man sollte immer aufpassen, was man sagt."

Seinem Ex-Klub Hoffenheim traut er unterdessen trotz der aktuell vier Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz 16 den Klassenerhalt zu: "Davon bin ich einhundert Prozent überzeugt. Wenn das nicht klappt, muss sich jeder hinterfragen, ob er alles gegeben hat."

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