Der frühere Bundesliga-Profi Albert Streit steht angesichts einer monatelangen Sperre möglicherweise vor dem Ende seiner Karriere.

Der 32 Jahre alte Mittelfeldspieler des Regionalligisten Viktoria Köln wurde vom Fußballverband Niederrhein wegen einer Tätlichkeit für vier Monate bis zum 16. Juli gesperrt. Das berichtet der Kölner Express.

Streit hatte vor drei Wochen in der Halbzeitpause des Spiels beim VfL Bochum II (0:4) die Rote Karte gesehen, weil er Gegenspieler Fabian Götze tätlich angegriffen haben soll.

Streit wurde daraufhin vorläufig suspendiert, im Anschluss kamen Spekulationen um das Karriereende des früheren Schalkers auf.

Der Bruder von BVB-Star Mario Götze sagte nun aus, er habe nicht gesehen, von wem der Schlag gekommen sei. Doch das Schiedsrichter-Gespann belastete einhellig Streit.

"Albert wurde überhaupt nicht geglaubt. Wir halten das Strafmaß, ihn für vier Monate zu sperren, für überzogen", sagte Viktoria-Sportchef Ingo Haselbach. Nach der dreistündigen Verhandlung soll Streit laut Express-Bericht um ein Gespräch mit dem Viktoria-Vorstand gebeten haben.

Für Streit war es es bereits der vierte Platzverweis in der laufenden Saison. In der Hinrunde sah er in Diensten seines früheren Vereins Alemannia Aachen in der dritten Liga zweimal die Gelb-Rote Karte. Nach seinem Wechsel zu Viktoria wurde er im Februar erneut mit Gelb-Rot des Feldes verwiesen.

Streit hatte in der Bundesliga für Eintracht Frankfurt, den VfL Wolfsburg, den 1. FC Köln, Schalke 04 und den Hamburger SV gespielt.

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel