Nach dem Einzug ins Halbfinale der Champions League hat Hans-Joachim Watzke mit Gelassenheit auf den etwaigen Einspruch des FC Malaga reagiert.

"Von der Tatsachenentscheidung wird der Präsident wohl auch in Katar etwas mitbekommen haben", sagte der Geschäftsführer von Borussia Dortmund bei SPORT1 und giftete in Richtung von Malagas Klubchef Abdullah al Thani: "Ich bin froh, dass sich der Herr überhaupt meldet. Wir haben ihn in beiden Spielen überhaupt nicht zu Gesicht bekommen. Also scheint er sehr interessiert an der Sache zu sein."

Der BVB hatte die Partie am Dienstagabend durch zwei Tore in der Nachspielzeit mit 3:2 gewonnen. Dem Siegtreffer durch Felipe Santana ging eine Reihe von Abseitsstellungen voraus.

Für Watzke hielten sich die Fehlentscheidugen von Schiedsrichter Craig Thomson (Schottland) zudem die Waage. "Es gab ja auch zwei Abseitstore - eins von uns und eins von Malaga. Aber vermutlich hat er bei unserem Gegentreffer den Fernseher noch nicht angehabt", lästerte der BVB-Chef.

Malagas Präsident hatte bei seiner Kritik an Thomson schwere Geschütze aufgefahren und dem Schiedsrichter-Gespann via Twitter gar Rassismus vorgeworfen.

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel