Der tief gefallene Traditionsklub Alemannia Aachen hat eine weitere Hürde auf dem Weg zur Sanierung übersprungen. Die Gläubiger der GmbH haben auf einer Versammlung einstimmig beschlossen, dass der Spiel- und Geschäftsbetrieb fortgeführt wird, und stimmten auch dem Antrag zu, dass die GmbH über ein Insolvenzplanverfahren saniert werden soll.

Insolvenzverwalter Professor Rolf-Dieter Mönning und Sanierungs-Geschäftsführer Michael Mönig sehen laut einer Klub-Mitteilung nun Chancen, dass das Gericht das Insolvenzverfahren über Alemannia Aachen noch Ende des Jahres aufheben kann.

Mönning mahnte aber, man sei "noch lange nicht am Ziel". Mönig werde nun einen Insolvenzplan verfassen, der Ende September bei Gericht eingereicht werden soll.

Auf der Gläubigerversammlung am Dienstag waren etwa 150 Gläubiger vor Ort. Insgesamt haben die etwa 2000 Gläubiger Ansprüche in einer Gesamthöhe von 64 Millionen Euro angemeldet.

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