Die ehemaligen Fußballstars Diego Maradona und Romário haben sich einer Initiative zur Erneuerung des regionalen Fußballverbands Conmebol angeschlossen.

Auf einem Treffen in São Paulo wollten sie am Mittwoch mehr Transparenz im südamerikanischen Fußball fordern, erklärte Romário einem Bericht der Zeitung "Folha de São Paulo" zufolge.

Zu den Zielen der Initiative des brasilianischen Erstligisten Corinthians zählt auch eine stärkere Beteiligung der Vereine an den Fernseheinnahmen aus dem Libertadores-Cup.

Auch der ehemalige Torwart der paraguayischen Nationalelf José Luis Chilavert, der Uruguayer Enzo Francescoli (früher River Plate), sowie rund zwanzig weitere Vertreter südamerikanischer Vereine wollten der Einladung des ehemaligen Corinthians-Präsidenten Andrés Sanchez folgen.

Sánchez gilt als aussichtsreicher Kandidat für die Wahl des neuen Vorsitzenden des brasilianischen Fußballverbands CBF im Jahr 2015.

Die Conmebol wird seit April von Eugenio Figueredo geführt, nachdem der Paraguayer Nicolás Leoz nach 27 Jahren im Amt wegen eines Korruptionsskandals zurücktreten musste. Der Uruguayer Figueredo war seit 1993 Vizepräsident der Conmebol.

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