Nach Protesten im WM-Gastgeberland Brasilien bläst dem Fußball-Weltverband FIFA nun auch vor der eigenen Tür der Wind ins Gesicht.

Wie die Polizei in Zürich am Samstag mitteilte, hatten sich rund 150 Demonstranten vor dem FIFA-Verbandssitz versammelt und sich mit den Protestlern in Brasilien solidarisch gezeigt.

"Fuck FIFA" und "We love Football, we hate FIFA" ("Wir lieben Fußball, wir hassen die FIFA") war auf den Bannern zu lesen.

Einige der teilweise maskierten Demonstranten beschmutzten das Logo des Verbandes vor dem Eingang mit roter Farbe.

Seit Monaten kommt es in ganz Brasilien immer wieder zu Kundgebungen auch gegen die FIFA.

Die Demonstranten machen vor allem ihrem Ärger über die eigene Regierung aber auch den Fußball-Weltverband wegen Geldverschwendung und angeblicher Korruption Luft.

In Zürich, das bestätigte die Polizei, verlief der Protest weitgehend friedlich.

"Es war laut, aber gewaltlos", sagte Polizeisprecher Michael Wirz der Nachrichtenagentur "AFP".

Nachdem die Ordnungshüter den Zugang zum FIFA-Gebäude versperrt hatten, verließen die Demonstranten wieder das Gelände.

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